Gleichmut ist für mich kein Zustand, den es zu erreichen gilt. Er entsteht. Aus einer Haltung heraus, die ich immer wieder einüben darf. In der Yogaphilosophie werden dafür zwei Begriffe verwendet: Abhyāsa und Vairāgya. Abhyāsa steht für das beständige Üben, ... MEHR LESEN >>
OM – der erste Klang
Wie Stimme, Hingabe und Gemeinschaft uns in Verbindung bringen. Am Anfang war der Klang. Bevor Worte entstehen, bevor Gedanken Form annehmen, existiert eine Schwingung, die wir im Körper spüren können. Klang wirkt unmittelbar. Er muss nicht verstanden werden, um etwas ... MEHR LESEN >>
Innere Wege – Fülle, die bleibt
Yoga ist für mich mehr als nur Bewegung. Die Praxis auf der Matte ist ein wertvoller Zugang und zugleich nur ein kleiner Teil eines Weges, der uns im Alltag begleiten kann. Die philosophischen Schriften des Yoga und insbesondere Patanjalis Yoga ... MEHR LESEN >>
Satya- die stille Wahrheit des Herzens
Satya, das zweite der fünf Yamas, gehört zu jenen Grundlagen, auf denen der achtgliedrige Pfad des Yoga nach Patañjali ruht. Es erinnert uns daran, wie wesentlich Wahrhaftigkeit ist als leise, innere Ausrichtung, die unser Denken, Sprechen und Handeln durchdringt. Sie ... MEHR LESEN >>
Yoga Nidra – Der yogische Schlaf
Yoga Nidra, auch „yogischer Schlaf“ genannt, ist eine geführte Entspannungs- und Meditationspraxis. Sie führt Körper, Geist und Bewusstsein in einen Zustand tiefer Ruhe. Wach und entspannt zugleich. Ursprung Der Begriff „Nidra“ bedeutet „Schlaf“. In den yogischen Schriften, wie dem Yoga ... MEHR LESEN >>
Metta Bhavana – Herzverbindung
Metta Bhavana ist eine Praxis, die im Buddhismus zu den sogenannten Brahmavihāras gehört, den vier unermesslichen Verweilzuständen des Herzens. Sie beschreiben Qualitäten des Herzens, die wir kultivieren können. Brahmavihāras • Metta – liebende Güte und Freundlichkeit • Karunā – Mitgefühl ... MEHR LESEN >>
Sankalpa – Aus dem Herzen leben
Sankalpa ist mehr als ein Vorsatz für die Yogastunde. Es ist eine tiefe innere Ausrichtung, die aus dem Herzen kommt und unseren Weg mit Klarheit und Sinn erfüllt. Der Begriff stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „heilsamer Wille“ oder „fest ... MEHR LESEN >>
Purnata – Fülle, die bleibt
Es gibt Momente, in denen wir spüren, dass wir nichts leisten müssen. Nichts darstellen. Nicht mehr werden müssen, sondern einfach sein dürfen. Diese Momente sind selten und doch erinnern sie uns an etwas ganz Ursprüngliches. An ein inneres Ganzsein. An ... MEHR LESEN >>
Ahimsa – Die Kraft der Gewaltlosigkeit
Ahimsa ist nicht nur ein ethisches Gebot. Es ist das erste der fünf Yamas, die den Auftakt des achtgliedrigen Pfads (Aṣṭāṅga Yoga) nach Patañjali bilden. Dass Ahimsa dabei an erster Stelle steht, ist keine Nebensache: Es ist die Grundlage für ... MEHR LESEN >>
Das Herz des Erinnerns
Die Philosophie des kaschmirischen Shivaismus hat einige der tiefgründigsten Einsichten über das Bewusstsein und die Natur der Realität hervorgebracht. Einer der kompaktesten und dennoch bedeutendsten Schrift dieser Tradition ist das Pratyabhijñāhṛdayam, was so viel bedeutet wie „Das Herz des Erkennens oder ... MEHR LESEN >>